Liebes Leben!

Wofür es sich zu leben lohnt? Für den Glauben!
Islam, Judentum, Christentum, Buddhismus. Dabei handelt es sich um Religionen oder zumindest um diejenigen, mit den meisten Anhängern weltweit. Einige Religionen unterteilen sich. Da sind verschiedene Ausprägungen, teilweise auch extremistische Formen. Aber da ist auch ein Glaube, der die Menschen einer Religion eint – im Grundsatz.

Doch was ist mit anderen Menschen? Menschen, die nicht an eine bestimmte Religion glauben? Oder Menschen, die eben an eine andere Religion glauben? Wirft der Glaube Grenzen zwischen Menschen auf?

Sicherlich grenzen sich alle Religionen voneinander ab. Ich erkläre es mir so: Jede Religion hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Rituale und Götter, seine eigene Kraft, die Menschen zueinander zu bringen. Ich selbst, ich stehe dazwischen. Wo genau, das kann ich nicht beantworten. Ich bin Atheist. Ich glaube nicht an einen Gott. Doch bin ich dadurch ungläubig? Keineswegs!

Glaube kann vielfältig sein

Ich glaube an die Menschen, an unsere Welt und an das Leben. Die Zeit eines jeden Menschen auf dieser Welt ist begrenzt. Wir leben und sterben. Doch wofür lohnt es sich, ein ganzes Leben mit all seinen Schikanen, Stolpersteinen und auch schwierigen Aufgaben zu leben? Schließlich kommt der besagte Tag und alles endet für einen selbst?

Es endet natürlich. Für einen selbst. Nicht für alle anderen. Der Grund, warum wir morgens aufstehen, arbeiten, lernen, lehren, schaffen, helfen oder Ideen entwickelten und umsetzen, liegt weitaus höher als im eigenen Leben selbst. Er liegt in der Welt, den Menschen dieser Welt, einer großen Gesellschaft und im Konstrukt Leben selbst. Wenn ich Fragen stelle, dann stelle ich diese Fragen nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen, die sich diese Frage stellen. Wenn ich eine Straße baue, dann erbaue ich sie nicht nur für mich, sondern dafür, dass auch andere Menschen sie benutzen können. Wenn ich Fehler mache, dann mache ich diese Fehler nicht nur für mich, sondern auch für andere, die daraus lernen können.

Der Fortgang der Welt

Unser ganzes Handeln ist für weitaus mehr bestimmt, als für das eigene Leben. Es dient dazu, die Welt, die Gesellschaft voranzutreiben. Ihr etwas zu geben. Und, da bin ich mir sicher, das wird bleiben. Es wird länger bleiben als man selbst. Vielleicht nicht alles, vielleicht auch nicht viel, aber ein Teil ganz gewiss. Ist es auch keine große Tat für die Gesellschaft, so doch mindestens für einige andere Menschen auf dieser Welt.

So leben wir auf unserem Planeten, den wir Erde nennen. Und indem wir täglich morgens aufstehen oder Nächte lang feiern, akzeptieren wir sie so wie sie ist. Wir müssen gut aufpassen auf diese Welt, denn – bisher – haben wir nur sie. Außerdem haben wir alle etwas gemein, was uns eint, den Juden genau so wie den Christen oder den Muslimen: den Glauben an das Leben. Wir dienen nicht nur uns, unserer Arbeit oder unserem Land, sondern unserer Welt. Damit wir das können, leben wir täglich und geben mal mehr, mal weniger alles dafür, um es so gut wie möglich zu gestalten.

Anleitung zum Glücklichsein

Es ist ein liebes Leben, das wir haben und es eint uns alle. Los, geht mal raus und genießt die Vorzüge, die es uns bietet. Genießt die Sonnenstrahlen zu jeder Jahreszeit, freut euch an den Dingen, die gelingen, die uns und anderen etwas bringen und uns glücklich machen. Vergesst nicht zu lachen und all das zu machen, was euch Freude bringt. Stört euch nicht an Dingen, die nicht so gelingen, an schlechten Launen oder Dingen die nicht laufen. Davon könnt ihr euch schließlich nichts kaufen. Versucht vielmehr es besser zu machen, denn alles ist schöner, könnt ihr am Ende doch lachen.

Mein Glaube ist das Leben und es kann jedem sehr viel geben.

Jonas

(22) aus der schönen Hansestadt Bremen schaut lieber Bundestag als Bundesliga. Er hat die Briskly-Familie als Papa zusammengeführt und verfolgt seitdem 24/7 nur ein einziges Ziel: Make Journalism Great Again!

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